Mit frohem Mut in den Frühling: Das neue Programm ist da!Endlich ist es so weit: Wir haben geplant, getüftelt und gebucht. Ab sofort steht das brandneue Programm von BildungEvangelisch für Sie bereit. Ob Sie nach Tiefgang oder Demokratie suchen, Ihre Kreativität entdecken wollen oder einfach mal wieder raus müssen – unser Portfolio ist so bunt […]
Möchten Sie sich sinnvoll und erfüllend engagieren und Menschen in verschiedenen Lebenslagen begleiten?Die Seelsorge gewinnt in unserer Kirche und Gesellschaft zunehmend an Bedeutung und baut verstärkt auf das Engagement motivierter und talentierter Ehrenamtlicher. Ob in der gemeindlichen Kontakt- und Besuchsdienstarbeit, der Krankenhaus-, Altenheim-, Notfallseelsorge oder im Hospiz – ehrenamtliche Seelsorge macht einen wichtigen Unterschied und […]
Evangelische Erwachsenenbildung im digitalen Raum Hier sehen Sie eine beispielhafte Auflistung der einzelnen Kategorien. Die aktuellen Folgen finden Sie auf unserem YouTube Kanal, auf der Webseite, bei Facebook und Instagram. Wir freuen uns über ein „Like!“ (die Währung der Social Media Macher!)
Das neue Programm ist da! Endlich ist es so weit: Wir haben geplant, getüftelt und gebucht. Ab sofort steht das brandneue Programm von BildungEvangelisch für Sie bereit. Ob Sie nach Tiefgang oder Demokratie suchen, Ihre Kreativität entdecken wollen oder einfach mal wieder raus müssen – unser Portfolio ist so bunt wie das Leben selbst.
Das erwartet Sie auf einen Blick:
75 Angebote: Eine handverlesene Auswahl für Kopf, Herz und Hand.
Reisen: Horizonte erweitern und gemeinsam Kunst und Kultur entdecken.
Kurse & Workshops: Von praktischen Fertigkeiten bis zu den großen Lebensfragen – auch online!
Veranstaltungen: Spannende Vorträge und Begegnungen, die inspirieren.
Trotz der närrischen Hochsaison mit der „Fastnacht aus Franken“ fanden zeitgleich am Freitagabend über 120 Gäste den Weg ins KREUZ+QUER, um beim Jahresempfang von BildungEvangelisch ein deutliches Zeichen für das Miteinander zu setzen. Unter dem zentralen Motto „Miteinander im Gespräch bleiben!“ wurde schnell klar, dass das Bedürfnis nach echtem Austausch gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen größer ist denn je. Die kurzfristig gewonnene Expertin Prof. Dr. Meltem Kulaçatan beeindruckte das Publikum mit ihrem wissenschaftlich fundierten Impuls darüber, wie Demokratie Bildung – beginnend bereits im Kindesalter und dann nicht nachlassend – und offener Dialog als wirksames Gegenmittel zur Spaltung dienen kann.
Die Grußworte des Abends verliehen der Veranstaltung eine besondere Tiefe und eine Prise Optimismus. Während die Präsidentin der Dekanatssynode Christiane Krautwurst mit der Hüpffigur „Hopey“ ein sympathisches und hoffnungsvolles Signal aussandte, würdigte Oberbürgermeister Dr. Florian Janik in seiner Ansprache explizit die wertvolle Demokratiearbeit, die das Team von BildungEvangelisch leistet. Ein weiterer Höhepunkt war die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Erwachsenenbildungswerks Erlangen e.V., das seit einem halben Jahrhundert als Ort des Lernens und der Begegnung fest in der Stadt verankert ist.
Den emotionalen und schwungvollen Schlusspunkt setzte schließlich Dekan Dr. Bernhard Petry: Mit einem beherzten Sprung in die Luft und dem dazu passenden, begeisterten Ausruf „Das war Spitze!“ dankte er dem gesamten Team von Bildung Evangelisch und dessen Leitung Dr. Julia Illner für die Organisation und das Engagement. Musikalisch mitreißend umrahmt vom Frauenchor „Schall & Frau“, klang der Abend in anregender Atmosphäre aus.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Gästen für ihr Kommen – wir freuen uns gemeinsam auf ein inspirierendes und dialogreiches Jahr 2026.
Annäherungen an einen anderen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
Können wir anders und offen über den Tod und das Sterben sprechen? Wie können wir mit Schmerz umgehen und in Trauer füreinander da sein? Was passiert mit einem Körper, wenn er gerade stirbt, und warum ist die Redewendung „im Tod sind alle gleich“ ein so großes Missverständnis? Luisa Stömer und Eva Wünsch schaffen mit ihrem Buch „Schwellenangst“ einen neuen Zugang in ein für viele schweres, tabuisiertes Thema: Obwohl das Sterben und der Tod zu den fundamentalsten menschlichen Erfahrungen gehören, haben wir beides heute weitgehend aus unserem alltäglichen Leben verdrängt – gestorben wird zu oft allein und in der Trauer werden wir auf uns selbst zurückgeworfen. Die Ausstellung zeigt Texte und Illustrationen aus dem Buch und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, wie ein Gespräch über die Endlichkeit gelingen kann.
Herzliche Einladung zur Vernissage am Dienstag, den 3. Februar um 19.00 Uhr im K+Q. Gemeinsam mit den Künstlerinnen Eva Wünsch und Luisa Stömer, Herrn Lutsch vom Bestattungshaus Utzmann und Tanja Treibig vom Projekt Gemeinsam endlich – Mitfühlende Stadt Erlangen werden wir ins Gespräch über Schwellenängste kommen.
Ein Studientag zu interreligiösen Diskursen zwischen Judentum, Christentum und Islam.
Das Judentum, das Christentum und der Islam schöpfen aus einer gemeinsamen Quelle: den Traditionen des biblischen Israel, die sie jeweils für ihre eigene religiöse Botschaft adaptiert haben. Zusammen wollen wir über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei monotheistischen Religionen ins Gespräch kommen. Nach einem einführenden Teil diskutieren wir in Arbeitsgruppen über Interaktionen in Bezug auf biblische Personen, die Rezeption von biblischen Narrativen oder religiöse Feste und Feiern. Kenntnisse in orientalischen Sprachen sind nicht erforderlich.
am Fr, 30.01.2026 von 14:30 -18:00 Uhr in der Villa an der Schwabach
Referent*in: PD Dr. Christian Lange, Ramy Abdin, Dr. Nathanael Riemer Teilnahmegebühr 12,00 €
Anmeldung erforderlich bis 21.01.26
In Kooperation mit dem Bayerischen Forschungszentrums für Interreligiöse Diskurse an der FAU Erlangen und der KEB in der Stadt Erlangen
Schritte auf dem Weg zu einer postkolonialen Auslegung
In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für die andauernden Wirkungen von Kolonialismus und Rassismus in unserer Gesellschaft gestiegen. Auch die Bibel war lange Jahre ein wichtiges Instrument der Unterdrückung und Auslöschung von nicht-westlichen Traditionen und kulturellen Vorstellungen. Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt erforschen Alternativen zu einer kolonialen Lektüre der Bibel und arbeiten die Wirkungsgeschichte biblischer Texte auf. Der Religionswissenschaftler und Theologe Simon Wiesgickl hat zur Bibel als deutscher Kolonie promoviert und an einem Seminar in Hongkong unterrichtet. In seinem Vortrag beleuchtet er die imperialen Kontexte der Entstehung biblischer Traditionen, beschreibt die kolonialen Traditionen der Auslegung und beleuchtet postkoloniale Alternativen.
20. November – 19.30 Uhr
KREUZ+QUER (Haus der Kirche Erlangen)
Dr. Simon Wiesgickl (Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie)
In der aktuellen Folge des Interviewformats von BildungEvangelisch „TiefgangEvangelisch“ spricht Dr. Julia Illner mit dem Gast Pfarrer Martin Schewe über seine persönlichen Erfahrungen als Aktivist während der Ereignisse des Jahres 1989. Er schildert seine Erinnerungen an den Mauerfall und die Freiheitsbewegung in der damaligen DDR. Basierend auf diesen tiefgreifenden persönlichen Erlebnissen setzt sich Martin Schewe heute dafür ein, Jugendliche über die Fundamente und Errungenschaften der Demokratie aufzuklären. Zu diesem Zweck konzipiert er Workshops und einen Gottesdienst, die sowohl den Mauerfall von 1989 als auch die historischen Lehren aus der Pogromnacht von 1938 thematisieren. live in der Villa und im Stream via ZOOM.