Mit frohem Mut in den Frühling

Mit frohem Mut in den Frühling

Das neue Programm ist da!
Endlich ist es so weit: Wir haben geplant, getüftelt und gebucht. Ab sofort steht das brandneue Programm von BildungEvangelisch für Sie bereit. Ob Sie nach Tiefgang oder Demokratie suchen, Ihre Kreativität entdecken wollen oder einfach mal wieder raus müssen – unser Portfolio ist so bunt wie das Leben selbst.

  • Das erwartet Sie auf einen Blick:
  • 75 Angebote: Eine handverlesene Auswahl für Kopf, Herz und Hand.
  • Reisen: Horizonte erweitern und gemeinsam Kunst und Kultur entdecken.
  • Kurse & Workshops: Von praktischen Fertigkeiten bis zu den großen Lebensfragen – auch online!
  • Veranstaltungen: Spannende Vorträge und Begegnungen, die inspirieren.

Stöbern Sie online oder laden Sie sich das gesamte Programm bequem als PDF herunter, um in Ruhe Ihre persönlichen Highlights zu markieren. Wir freuen uns darauf, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen!

Tia Pelz

Unser Traum von einer gleichberechtigten Kirche

Tiefgang Evangelisch mit Dr. Tia Pelz

Dr. Julia Illner im Gespräch mit Pfarrerin Dr. Tia Pelz @pfarrerin_von_nebenan über:

  • Was eine wirklich gleichberechtigte Kirche ausmacht
  • Herausforderungen einer kleiner werdenden Kirche
  • Spannungsfelder zwischen „zu links“ und konservativen Erwartungen
  • Wie Kirche heute noch gesellschaftliche Strahlkraft entwickeln kann
  • Veränderungen im Kirchenparlament – was nötig ist, was weniger

Zum Abschluss: Wo wird unser Traum von Kirche heute schon Wirklichkeit?

Ein Abend für den Dialog

Ein Abend für den Dialog

Jahresempfang von BildungEvangelisch 2026

Trotz der närrischen Hochsaison mit der „Fastnacht aus Franken“ fanden zeitgleich am Freitagabend über 120 Gäste den Weg ins KREUZ+QUER, um beim Jahresempfang von BildungEvangelisch ein deutliches Zeichen für das Miteinander zu setzen. Unter dem zentralen Motto „Miteinander im Gespräch bleiben!“ wurde schnell klar, dass das Bedürfnis nach echtem Austausch gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen größer ist denn je. Die kurzfristig gewonnene Expertin Prof. Dr. Meltem Kulaçatan beeindruckte das Publikum mit ihrem wissenschaftlich fundierten Impuls darüber, wie Demokratie Bildung – beginnend bereits im Kindesalter und dann nicht nachlassend – und offener Dialog als wirksames Gegenmittel zur Spaltung dienen kann.

Die Grußworte des Abends verliehen der Veranstaltung eine besondere Tiefe und eine Prise Optimismus. Während die Präsidentin der Dekanatssynode Christiane Krautwurst mit der Hüpffigur „Hopey“ ein sympathisches und hoffnungsvolles Signal aussandte, würdigte Oberbürgermeister Dr. Florian Janik in seiner Ansprache explizit die wertvolle Demokratiearbeit, die das Team von BildungEvangelisch leistet. Ein weiterer Höhepunkt war die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Erwachsenenbildungswerks Erlangen e.V., das seit einem halben Jahrhundert als Ort des Lernens und der Begegnung fest in der Stadt verankert ist.

Den emotionalen und schwungvollen Schlusspunkt setzte schließlich Dekan Dr. Bernhard Petry: Mit einem beherzten Sprung in die Luft und dem dazu passenden, begeisterten Ausruf „Das war Spitze!“ dankte er dem gesamten Team von Bildung Evangelisch und dessen Leitung Dr. Julia Illner für die Organisation und das Engagement. Musikalisch mitreißend umrahmt vom Frauenchor „Schall & Frau“, klang der Abend in anregender Atmosphäre aus.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Gästen für ihr Kommen – wir freuen uns gemeinsam auf ein inspirierendes und dialogreiches Jahr 2026.

(Vielen Dank an „Demokratie LEBEN“ für die Unterstützung.)

https://wuenschundstoemer.com/schwellenangst-2024

Schwellenangst

Annäherungen an einen anderen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

Können wir anders und offen über den Tod und das Sterben sprechen? Wie können wir mit Schmerz umgehen und in Trauer füreinander da sein? Was passiert mit einem Körper, wenn er gerade stirbt, und warum ist die Redewendung „im Tod sind alle gleich“ ein so großes Missverständnis? Luisa Stömer und Eva Wünsch schaffen mit ihrem Buch „Schwellenangst“ einen neuen Zugang in ein für viele schweres, tabuisiertes Thema: Obwohl das Sterben und der Tod zu den fundamentalsten menschlichen Erfahrungen gehören, haben wir beides heute weitgehend aus unserem alltäglichen Leben verdrängt – gestorben wird zu oft allein und in der Trauer werden wir auf uns selbst zurückgeworfen. Die Ausstellung zeigt Texte und Illustrationen aus dem Buch und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, wie ein Gespräch über die Endlichkeit gelingen kann.

Herzliche Einladung zur Vernissage am Dienstag, den 3. Februar um 19.00 Uhr im K+Q.
Gemeinsam mit den Künstlerinnen Eva Wünsch und Luisa Stömer, Herrn Lutsch vom Bestattungshaus Utzmann und Tanja Treibig vom Projekt Gemeinsam endlich – Mitfühlende Stadt Erlangen werden wir ins Gespräch über Schwellenängste kommen.

Wir glauben an denselben Gott … oder doch nicht?

Wir glauben an denselben Gott … oder doch nicht?

Ein Studientag zu interreligiösen Diskursen zwischen Judentum, Christentum und Islam. 

Das Judentum, das Christentum und der Islam schöpfen aus einer gemeinsamen Quelle: den Traditionen des biblischen Israel, die sie jeweils für ihre eigene religiöse Botschaft adaptiert haben. Zusammen wollen wir über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei monotheistischen Religionen ins Gespräch kommen. Nach einem einführenden Teil diskutieren wir in Arbeitsgruppen über Interaktionen in Bezug auf biblische Personen, die Rezeption von biblischen Narrativen oder religiöse Feste und Feiern. Kenntnisse in orientalischen Sprachen sind nicht erforderlich.

am Fr, 30.01.2026 von 14:30 -18:00 Uhr in der Villa an der Schwabach

Referent*in: PD Dr. Christian Lange, Ramy Abdin, Dr. Nathanael Riemer
Teilnahmegebühr 12,00 €

Anmeldung erforderlich bis 21.01.26

In Kooperation mit dem Bayerischen Forschungszentrums für Interreligiöse Diskurse an der FAU Erlangen und der KEB in der Stadt Erlangen    

Die Bibel mit anderen Augen sehen

Die Bibel mit anderen Augen sehen

Schritte auf dem Weg zu einer postkolonialen Auslegung

In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für die andauernden Wirkungen von Kolonialismus und Rassismus in unserer Gesellschaft gestiegen. Auch die Bibel war lange Jahre ein wichtiges Instrument der Unterdrückung und Auslöschung von nicht-westlichen Traditionen und kulturellen Vorstellungen. Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt erforschen Alternativen zu einer kolonialen Lektüre der Bibel und arbeiten die Wirkungsgeschichte biblischer Texte auf. Der Religionswissenschaftler und Theologe Simon Wiesgickl hat zur Bibel als deutscher Kolonie promoviert und an einem Seminar in Hongkong unterrichtet. In seinem Vortrag beleuchtet er die imperialen Kontexte der Entstehung biblischer Traditionen, beschreibt die kolonialen Traditionen der Auslegung und beleuchtet postkoloniale Alternativen.

  • 20. November – 19.30 Uhr
  • KREUZ+QUER (Haus der Kirche Erlangen)
  • Dr. Simon Wiesgickl (Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie)
  • Anmeldung erwünscht
  • kostenfrei
Bild von Peter Dargatz auf Pixabay

TiefgangEvangelisch: 9. November

„Ein Tag der Geschichte“ mit dem Freiheitskämpfer und Zeitzeugen des Mauerfalls Pfr. Martin Schewe

Am 9. November um 21.20 Uhr veröffentlichen wir den Mitschnitt der Folge zum Nachsehen auf YouTube:

https://youtu.be/DNugQSSxWJg

In der aktuellen Folge des Interviewformats von BildungEvangelisch „TiefgangEvangelisch“ spricht Dr. Julia Illner mit dem Gast Pfarrer Martin Schewe über seine persönlichen Erfahrungen als Aktivist während der Ereignisse des Jahres 1989. Er schildert seine Erinnerungen an den Mauerfall und die Freiheitsbewegung in der damaligen DDR. Basierend auf diesen tiefgreifenden persönlichen Erlebnissen setzt sich Martin Schewe heute dafür ein, Jugendliche über die Fundamente und Errungenschaften der Demokratie aufzuklären. Zu diesem Zweck konzipiert er Workshops und einen Gottesdienst, die sowohl den Mauerfall von 1989 als auch die historischen Lehren aus der Pogromnacht von 1938 thematisieren.
live in der Villa und im Stream via ZOOM.